Klassisch wird Stress in drei Phasen beschrieben: Alarm (Emergency), Anpassung (Widerstand) und Erschöpfung (Ermüdung). Diese Stufen beschreiben eine interessante Reise von einer physiologischen und motivierenden Freisetzung von chemischen Substanzen, die den Körper auf "Kampf oder Flucht" vorbereiten bis sie in eine Erschöpfung (Burnout-Syndrom) mit tiefgreifenden Auswirkungen auf die Körper von Neuronen, deren Dendriten, ihre dendritischen Dornen und schließlich in ihre Kommunikation von entscheidender Bedeutung münden. Unter den verschiedenen Systemen, die an Stress beteiligten sind, ist Erschöpfung der Nebennierendrüsen eine der häufigsten. Leider wird diese Erschöpfung nicht immer schnell diagnostiziert und es führt das Individuum in eine größere kognitive, emotionale, körperliche und professionale Beeinträchtigung.
Inhalt:

Studium der Biomedizin, Assistent an der Universität São Paulo
Postdoktorand an der Deutschen Akademie für Entwicklungsrehabilitation in München
Ernennung zum Professor & Leiter der Abteilung für Entwicklungsstörungen an der Universität Mackenzie
Wissenschaftlicher Leiter des ZiFF in Essen, Gastprofessor an der Universität Murcia, Spanien
Seit 2019: Wissenschaftlicher Berater und Biomediziner in der Forschungsgruppe von Dr. Feil