Das BWS-Syndrom und im speziellen T4-Syndrom ist ein in Deutschland weit verbreitetes Phänomen. Allerdings wird die Diagnose nur selten gestellt, da es sich um ein eher funktionelles Problem handelt und nicht durch eindeutige diagnostische Verfahren wie zum Beispiel ein MRT oder durch Ultraschall nachgewiesen werden kann.
Meistens kommt es zur Diagnose T4-Syndrom wenn alle anderen, strukturellen Ursachen für die Beschwerden des Patienten ausgeschlossen wurden. Das bedeutet aber für uns als Therapeuten, dass die verstecke Dunkelziffer viel höher liegt und wir daher ein geschultes Auge für solche Fälle brauchen.
Zu den häufigsten Symptomen gelten Parästhesien, welche meist handschuhförmig auftreten, Nacken- und Schulterschmerzen, Kopfschmerzen und auch Schwellungen und Schwäche in der oberen Extremität.
Als Ursache werden in dem Zusammenhang vor allem Läsionen der oberen und mittleren BWS vermutet, die eine Beeinträchtigung und Störung des vegetativen Nervensystems und die damit verbundenen viszero-somatischen Kopplungen, welche dann zu muskuloskelettalen Beschwerden führen.
Lernziel:
Im Kurs erhält der Teilnehmer einen Überblick über die anatomischen und funktionellen Gegebenheiten der BWS. Es wird die Biomechanik der Wirbelsäule und des Thorax besprochen und die spezielle Neuroanatomie, die die Grundlage für das Verständnis des Problems darstellt. Anschließend wird in Praxisvideos die logische Untersuchung und Behandlung der BWS gezeigt und erläutert.
Theorie/ Praxis: 50%/50%

2006-2009 Heimerer Akademie Leipzig Physiotherapie
Fachlehrer für Manuelle Therapie seit 2020
Praxiseigentümer seit 2021
Kooperationspartner NLZ des 1.FC Nürnberg
Praxis-Diplom Professional Applied Kinesiologie (DÄGAK)